Was ich dieses Mal wieder von den Kubanern lernen durfte.

Es könnte auch heißen, was wir von anderen Kulturen lernen können.

Das Leben zu leben wie es kommt.
Du brauchst im Grunde nichts, dann gehört dir die Welt.
Wichtig ist: Gesundheit, Liebe und ein Zuhause. Der Rest kommt von der Natur.
Ein Zuhause kann √ľberall sein wo Du bist.

Wir haben dieses Jahr wieder unsere kubanischen Freunde in Kuba besucht. F√ľr mich einer der sch√∂nsten und sichersten Flecken der Erde. Du kannst Dich frei bewegen auch in den dunkelsten Gassen oder dichtesten W√§ldern. An vielen Ecken f√ľhlt man sich ein ganzes Jahrhundert zur√ľckversetzt.

Sie haben ALLES auch wenn manche glauben, sie haben wenig.

  • Sie haben ein Zuhause (manchmal ohne Dach, aber ein Zuhause) und noch viel wichtiger eine Familie und mit Familie meine ich auch ein riesengro√ües Herz.
  • Sie haben zu Essen (Bohnen und Reis gibt es quasi immer bzw. das, was selbst angebaut wird)
  • Sie haben zwei gesunde F√ľ√üe, ein Fahrrad, H√ľhner, ein Pferd, eine Kuh, einen Ochsen, ein Schwein, eine Ziege‚Ķ vielleicht sogar ein Motorrad und evtl. ein Auto. Wenn sie das nicht haben, gibt es jemanden der es hat und man darf es sich leihen.
  • Ja, die Menschen helfen sich gegenseitig ‚Äď sie m√ľssen sich nicht alle lieben aber sie helfen sich.
  • Sie klagen nicht oder kaum, denn sie sind zufrieden, mit dem was da ist.
  • Wozu neidisch auf etwas sein, wenn ich es mir doch borgen kann, vielleicht nicht heute aber evtl. morgen oder n√§chste Woche.
  • In Kuba ist auch gerne mal etwas AUS. Ja ich meine mit AUS, nicht vorhanden oder momentan nicht Verf√ľgbar wie Wasser, Strom, Benzin, bestimmte Lebensmittel, Busse um von A nach B zu kommen, deswegen stehen auch so viele an der Stra√üe und trampen. Es kann manchmal Tage dauern, um von A nach B zu kommen. Menschen, die einen festen Job haben, k√∂nnen erst mit der Arbeit beginnen, wenn sie eben da sind.
  • Internet gibt es ¬†auch nicht √ľberall und wenn, dann nur ein bisschen ‚Äď von der Geschwindigkeit mal ganz abgesehen. J
  • Und das Beste ist, die Menschen sind deshalb nicht gestresst, verfallen in Hektik oder werden w√ľtend, denn es ist einfach so.

Wie wundervoll ist es, mit Menschen Zeit zu verbringen, die sich einfach nicht stressen lassen? Vorausgesetzt niemand lässt sich stressen.

Sie arbeiten, sie reparieren alles solange bis es wieder funktioniert. Kaputt gibt es nur sehr selten.¬† sie putzen t√§glich, sie kochen, sie waschen, sie besorgen st√§ndig Dinge (nat√ľrlich nur dann, wenn sie verf√ľgbar sind bzw. genau deshalb, weil irgendwann der Anruf oder der Schrei vom andern Haus kommt, dass ‚Ķ da ist)

Materielle Dinge sind nicht wirklich wichtig, solange du Kleidung hast und davon brauchst Du nicht viel.

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H√§tten Sie gerne mehr, JA nat√ľrlich.

Die Menschen sprechen viel miteinander, blödeln, reißen Witze und geben auf sich Acht.

Sie sind zufrieden und Leben im Hier und JETZT.

Ich bin dankbar f√ľr mein Leben. Ich habe alles ‚Äď viel mehr als ich wirklich brauche und bin oft nicht ann√§hernd so zufrieden wie ich es sein k√∂nnte.

Danke, dass ich immer wieder lernen darf. Ich liebe es, zu lernen und habe Megabock drauf.

Dankeschön.

 

 

 

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